«Die Zukunft gehört denen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben.»


Eleanor Roosevelt (1884-1962), amerik. Menschenrechtsaktivistin und Diplomatin

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Tiermassaker für die Eitelkeit

Botox Protestkarte - Stoppt Botox Tierversuche!

Immer mehr Menschen träumen von der «ewigen Schönheit» und lassen sich Botox* spritzen. Was aber viele nicht wissen oder nicht wissen möchten: Für die Sicherheit jeder einzelnen Produktionseinheit müssen bis zu 200 Mäuse sterben. Jährlich werden somit weltweit, vorsichtig geschätzt, etwa 300 000 Tiere zu einem qualvollen Tod verurteilt!

Ein unglaubliches Tiermassaker im Namen der «Schönheit», um Krähenfüsse, Stirn- und Zornesfalten zu glätten. Und dies wiederholt sich immer wieder, denn die Wirkung von Botox hält nur drei bis sechs Monate an. Dann ist die nächste Spritze fällig – wieder verbunden mit grausamen Tierversuchen. Dieses Milliardengeschäft kennt keine Skrupel.
Auch die gefährlichen Risiken und Nebenwirkungen durch Botox werden immer wieder verharmlost.


Jährlich sterben bis zu 300 000 Mäuse einen grausamen Tod für die EitelkeitDie «Botox-Schönheit» lässt Millionen Tiere leiden und sterben!

Verschiedenen Gruppen von Mäusen wird jeweils eine andere Dosis dieses Nervengifts in die Bauchhöhle gespritzt. Die Tiere erleiden Muskellähmungen, Sehstörungen und ersticken nach drei bis vier Tagen nach einem qualvollen Todeskampf bei vollem Bewusstsein an einer Lähmung der Atmungsorgane. Die Dosis, bei der nach vier Tagen die Hälfte aller Tiere tot ist, gilt als richtige Dosis. Diese veraltete und besonders grausame Testmethode heisst LD50-Test (tödliche Dosis bei 50% aller Tiere).
Traurige Realität: Es gibt bereits tierversuchsfreie Testmethoden, doch die Gesetzgeber überlassen es den Herstellern, diese Methoden zu validieren (anzuerkennen) und einzusetzen!


Könnten Sie dieser Maus eine Botox-Giftspritze geben und danach zusehen, wie sie vier Tage lang leidet und dann qualvoll stirbt?Weshalb greift bei Botox die EU-Kosmetikrichtlinie nicht?

Botox gilt nicht als Kosmetikum, sondern als Medikament. Dies, weil es nicht auf die Haut aufgetragen, sondern injiziert (gespritzt) wird. Alles, was injiziert wird, gilt laut Gesetz nicht als Kosmetika und wird somit nach den Richtlinien von Medikamenten getestet.
Botox wird zwar auch als Medikament eingesetzt, die Anzahl der kosmetischen Anwendungen übertrifft aber bei Weitem die medizinischen Anwendungen.
Diese Gesetzeslücke ist besonders verheerend, da für Botulinumtoxin-Produkte vermutlich annährend so viele Tierversuche gemacht werden wie für alle anderen Kosmetikprodukte (chemischen Kosmetikrohstoffe) in Europa zusammen.

Wir fordern, dass der grausame LD50-Tierversuch für die Überprüfung von Botulinumtoxin-Produkten (BOTOX®, VISTABEL® ...) endlich durch tierversuchsfreie Testmethoden ersetzt wird!

So können Sie den Tieren helfen:

  • Verzichten Sie auf Behandlungen mit Botulinumtoxin-Produkten (BOTOX®, VISTABEL® …), solange dafür grausame Tierversuche durchgeführt werden!
  • Schicken Sie an die Schweizer Vertreiber von Botulinumtoxin-Produkten eine Online-Protestkarte. (Die Protestkarte finden Sie unter: http://www.agstg.ch/Botox-Protestkarten.html)
  • Unterschreiben Sie die Petition der Ärzte gegen Tierversuche e.V. für die Streichung des Mäusetests für Botulinumtoxin-Produkte aus dem Europäischen Arzneibuch und sammeln Sie weitere Unterschriften. (Die Petition können Sie unter http://www.agstg.ch/Aktionen/Petitionen.html downloaden oder bei uns bestellen.)
  • Fordern Sie mit einem Brief die Herstellerfirmen auf, dass diese die Entwicklung und Anerkennung von sichereren, tierversuchsfreien Testmethoden vorantreiben! (Musterbriefe können Sie unter http://www.agstg.ch/botox-protestbriefe.html downloaden oder bei uns bestellen.)
  • Helfen Sie mit, die Bevölkerung über diese grausamen Machenschaften zu informieren! Bestellen Sie bei uns Flugblätter und verteilen Sie diese weiter.

Ausführliche Informationen zum Thema Botox finden Sie auf unserer Webseite unter: http://www.agstg.ch/botox.html


* Hinweis: BOTOX® wird aus dem Bakteriengift Botulinumtoxin hergestellt. Da sich der Name Botox in den Medien sehr gut eingebürgert hat, verwenden wir ihn stellvertretend für alle Botulinumtoxin-Produkte. In der Schweiz wird hauptsächlich das inhaltlich identische VISTABEL® verwendet.